Marseille ist für viele Schweizer gleichbedeutend mit Sonne, Strand und einem lässigen Lebensstil. Das „Tor zum Orient“ im Süden Frankreichs bietet aber nicht nur beste Voraussetzungen für einen angenehmen Badeurlaub, sondern lockt auch mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten. Hier sind einige Sightseeing-Spots, die Sie bei Ihrem nächsten Marseille-Trip unbedingt besuchen sollten.

Notre-Dame de la Garde

Die Basilika Notre-Dame de la Garde ist definitiv einen Abstecher wert. Auf dem Weg dorthin kommt man am alten Hafen (Vieux-Port) vorbei, wo es jeden Morgen fangfrischen Fisch zu kaufen gibt. Von der Terrasse des 150 Jahre alten Gebäudes aus geniesst man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und das weite Mittelmeer. Auch die Frioul-Inseln Pomègues, Château d’If und Ratonneau sind von hier aus zu sehen.

Im Volksmund wird die Basilika „La Bonne Mère“ („die gute Mutter“) genannt. Mehr als zwei Millionen Besucher zieht es jährlich hierher. Öffnet man die Türen des neuromanisch-byzantinischen Gotteshauses, weiss man, wieso: Der Innenraum ist von einer einzigartigen Schönheit und hat schon vielen Künstlern als Inspiration für ihr Schaffen gedient.

Obwohl die Kirche lediglich 52,50 mal 16,80 Meter misst, wirkt sie von innen wie von aussen wesentlich grösser. Dieser Eindruck entsteht unter anderem, weil „die gute Mutter“ auf einer 161 Meter hohen Anhöhe errichtet wurde. Reizvoll ist der orientalische Charakter, der aus den farblich kontrastierenden Schichten des Mauerwerks resultiert.

Musée des Beaux-Arts

Für Kunstliebhaber ist das Musée des Beaux-Arts (dt. „Museum der schönen Künste“) ein absolutes Must-See. Hier sind Werke von so bekannten Künstlern wie Rubens, Daubigny, Corot und Snyders zu sehen. Einen Schwerpunkt der Sammlung bildet die französische Schule des 19. Jahrhunderts.

Die Lage im Palais de Longchamp macht das Museum zu einem beliebten Ziel für Familien. Der schattige Park ist einer der wenigen Plätze Marseilles, in denen man vom Verkehrstrubel verschont bleibt. Die spektakulären Wasserfontänen wurden in den 1860er Jahren erbaut und dienten einst dem Zweck, die Sicht auf den dahinterliegenden Wasserturm zu verstellen.

Quartier du Panier

Das Quartier du Panier liegt nördlich des Port-Vieux und wird von den Einwohnern schlicht „Panier“ genannt. Hier finden sich die Ursprünge der Besiedelung Marseilles. Die heutige Bebauung stammt überwiegend aus dem 16. bis 18. Jahrhundert; die Verkehrswege und Treppen sind jedoch weit älter. Bereits in der Antike errichteten die Griechen in Marseille eine Infrastruktur, die das Quartier du Panier bis heute prägt.

Westlich des alten Hafens befindet sich die Cathédrale de la Major, die wie Notre-Dame de la Garde im neobyzantinischen Stil erbaut wurde. Die Türme des zwischen 1852 und 1893 errichteten Gebäudes werden von zwei Kuppeln geziert. Beeindruckend ist die 60 Meter hohe Vierungskuppel, die weltweit die sechstgrösste ihre Art ist.

Ob man sich für die Geschichte Marseilles interessiert oder einfach nur eine schöne Zeit in der Sonne verleben will – wichtig ist, dass man eine gute Flugverbindung findet und die Anreise möglichst stressfrei verläuft. Swiss Airlines fliegt von Zürich aus täglich in die französische Metropole. Günstige Tickets gibt es unter anderem bei Bravofly. Das beliebte Portal bietet eine praktische Suchmaschine, über die man zu jeder Tages- und Nachtzeit preiswerte Flugtrips buchen kann. Swiss Airlines mit Bravofly ist die beste Option für alle, die für wenig Geld nach Marseille fliegen möchten.